Dienstag, 3. April 2007

Die Fremde

Die Fremde

Alles ist anders, alles ist so fremd...was tun wenn man sich dinge nicht erklären kann, was tun wenn man nicht weiß was einen so beschäftigt und was tun wenn es einem sowohl an Antworten darauf fehlt als auch an dem Verständnis.
Das Herz fängt zu rasen an, der Körper zu zittert, die Gedanken die einen sonst beschäftigen und die vergangenen Seelischen Schmerzen verschwinden. Alles Schlechte und Böse wird dir genommen, wird überschämt von Zuversicht und Hoffnung. Man verliert den Bezug zur Realität und zum sonst so alltäglichen Frust, aber es ist auch kein Traum...Die ganzen neuen Gefühle die einen durchfluten, das Wohlbefinden das einen umgibt und das undeutbare Glücklich sein erschüttert einen. Man steht vollkommen ohne Antworten auf einem Weg der in so viele Richtungen führt. Wie es Funktionieren mag, dass dies alles durch einen Menschen ausgelöst werden kann den man vorher noch nie gesehen hat.
Ist die Liebe ein solch großes Rätsel, hat sie die Macht eine riesige Strecke zwischen zwei Menschen verschwinden zu lassen, kann dann trotz großer Distanz zu einander finden...
Fragen häufen sich, aber man möchte gar keine Antworten finden, man möchte den Moment und die Zeit in der diese Gefühle einen überwältigen aufrecht erhalten, man möchte sie nicht mehr missen möchten mit der grauen alten und schmerzhaften Vergangenheit.
Hört man auf sein Herz kann man doch gar nicht so falsch liegen, hört man auf seinen Verstand kann man doch nur den richtigen Zeitpunkt erwischen und diese beiden dinge sollten wohl zusammen passen. Nimmt man dem Menschen sein Seh- oder Hörvermögen, ist er dann nicht Blind oder Taub? – Nein er vermag keine optischen Ansichten mehr haben oder Akustische Wahrnehmungen, aber er kann sehen mit seinem Herzen oder hören mit seiner Seele. Die Wege der Liebe sind unergründlich...Zum Abschluss noch ein Satz der nur von einer Person entschlüsselt werden kann.

„Die Fürstin die zu einem jungen Mann gefunden hat, ein junger Mann der sich in die Fürstin verliebt hat...“

Zitat von Platon:
Ursprünglich hat es nur Menschen gegeben, die Mann und Frau zugleich waren, Wesen mit vier Armen und vier Beinen - aber leider sehr frech. "Sie wollten hoch hinaus und griffen die Götter an", sagt Platon. Das ließen sich die Götter natürlich nicht gefallen, und Zeus beschloß - ich zitiere - "die Menschen durchzuschneiden, wie man Birnen zum Einmachen durchschneidet. " Da nun das ursprüngliche Wesen entzweigeschnitten war, ging jede Hälfte sehnsüchtig nach der anderen auf die Suche. Sie umschlangen sich mit den Armen, verflochten sich miteinander im Verlangen zusammenzuwachsen. Seither ist die Liebe zueinander den Menschen eingepflanzt, sie führt zum Urwesen zurück, sie will aus zweien eins machen und die Menschennatur heilen. So ist jeder von uns...

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